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Ausweitung der 3+2-Regel auf Helferberufe

Einstimmig hat die Sozialministerkonferenz der Länder gestern einem Antrag aus Baden-Württemberg zugestimmt, die sogenannte 3+2-Regelung für geflüchtete Auszubildende ohne Schutzstatus auch auf einjährige Helferberufe auszuweiten.

Das ist eine gute Nachricht für alle Geflüchteten, die sich hier integrieren und selbst für ihren Lebensunterhalt beitragen wollen. Das ist aber auch eine gute Nachricht für unsere Einrichtungen und Betriebe. Sie brauchen nicht nur dringend Rechtssicherheit, sondern vor allem helfende und zupackende Hände. Gute Pflege und gute Betreuung gibt es nur mit qualifizierten und ausreichend vielen Fachkräften. Hier fehlt es an allen Ecken und Enden. Menschen in Helferberufen erst auszubilden und dann nach Hause zu schicken - das können wir uns gesellschaftspolitisch nicht leisten und ist obendrein ökonomischer Blödsinn.