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Die Gemeinden Grafenberg, Hayingen und Mehrstetten erhalten insgesamt 100.000 Euro für Quartiersentwicklung

Thomas Poreski MdL (Grüne): „Eine aktive Quartiersentwicklung stärkt das Zusammenleben der Generationen“

Der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Poreski gratuliert den Kommunen Grafenberg, Hayingen und Mehrstetten zum Erfolg beim Ideenwettbewerb zur demografischen Quartiersentwicklung. Mit insgesamt 100.000 Euro unterstützt das Land die eingereichten Konzepte. Davon erhält Mehrstetten 50.000 Euro für die Gestaltung eines Ortszentrums mit allen für die Bevölkerung notwendigen Dienstleistungen und Wohnformen. 30.000 Euro stehen für ein neues Wohn- und Betreuungskonzept für Senior*Innen der Stadt Hayingen zur Verfügung. Und weitere 20.000 Euro bekommt die Gemeinde Grafenberg für den Quartiersentwicklungsprozess zum Aufbau einer barrierefreien Begegnungsstätte, um das Ortszentrum zu beleben und die Nahversorung in der Gemeinde zu verbessern.

„Alle drei Kommunen zeigen vorbildhaft, wie nachhaltige Konzepte und passgenaue Lösungen für das gesellschaftliche Zusammenleben der Zukunft vor Ort gestaltet werden können“, so Poreski. Und weiter: „Eine aktive Quartiersentwicklung stärkt das Miteinander der Generationen und bietet die Chance, das Leben im Alter neu zu organisieren und dem steigenden Bedarf an Pflege- und Unterstützungsstrukturen gerecht zu werden. Die Kommune ist dabei als „Motor im Sozialraum“ federführend. Die Bürgerinnen und Bürger und andere Akteure sind als Ideengeber direkt in die Entwicklung und Umsetzung eingebunden“, erläutert Poreski.

Das Ministerium für Soziales und Integration zeichnet insgesamt 53 Projekte aus. Der Ideenwettbewerb zur Quartiersentwicklung bildet den Auftakt für die Landesstrategie ‘Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten‘. Die gesammelten Ideen und Konzepte sollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Kommunen im Land laufend weiterentwickelt werden. „Quartiere sind lebendige soziale Räume, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Wir wollen den sozialen Lebensraum in den Nachbarschaften, Stadtvierteln, Dörfern und Gemeinden stärken und eine hohe Lebensqualität sowie Teilhabe für alle dort lebenden Menschen ermöglichen“, betont Poreski.

Unter dem Vorsitz von Staatsekretärin Bärbl Mielich hatte eine dreizehnköpfige Jury die besten Projektideen ausgewählt und prämiert. Insgesamt waren 147 Kommunen aus ganz Baden-Württemberg dem Aufruf zum Ideenwettbewerb gefolgt. Die Preisgelder belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro, Auszeichnungen gab es in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Die Preisträger werden auf einer festlichen Preisverleihung am 23. November 2017 in Stuttgart geehrt.