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„Die Regionalstadtbahn Neckar-Alb soll komplett elektrifiziert werden“

Der Grüne Abgeordnete Thomas Poreski begrüßt die Offensive von Verkehrsminister Winfried Hermann, wonach in den nächsten zwei Jahrzehnten nahezu das komplette Südwest-Schienennetz elektrifiziert werden soll. „Im High-Tech-Land Baden-Württemberg muss das ganze Schienennetz unter Strom stehen. Es ist gut, dass die grün-geführte Landesregierung die Elektrifizierung energisch vorantreibt und dafür richtig viel Geld in die Hand nimmt.“

Der Ausbau wird in drei großen Stufen vorangetrieben, erklärt Poreski. „Die für das Land und für unsere Region so wichtige Regionalstadtbahn Neckar-Alb ist unter Priorität Eins gelistet“. Das Modul 1 der Regionalstadtbahn Neckar-Alb zählt damit zu den sechs Elektrifizierungsprojekten, die bis zum Jahr 2023 umgesetzt werden. Sie sind bereits in Bau oder in Planung. Hier werden laut Poreski insgesamt 514 Kilometer elektrifiziert – das sind rund zwölf Prozent des gesamten Schienennetzes. 

„Sämtliche Investitionen in die Elektrifizierung verbessern die gute Umweltbilanz des Schienenverkehrs“, freut sich Poreski. Zudem steigerten sie die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber anderen Verkehrsträgern. Die Kosten für die gesamte Elektrifizierungs-Offensive belaufen sich auf weit mehr als eine Milliarde Euro. Den größten Teil übernimmt der Bund, das Land wird sich mit mehreren Hundert Millionen Euro beteiligen. Das Schienennetz in Baden-Württemberg umfasst rund 4100 Kilometer, von denen derzeit rund 60 Prozent elektrifiziert sind.

Für den grünen Landtagsabgeordneten Thomas Poreski ist es wichtig, dass diesem ersten wichtigen Schritt für die Regionalstadtbahn zügig weitere folgen. "Nur wenn die Region jetzt beherzt die weiteren Module durchplant, besteht die Chance auf eine zeitnahe Realisierung des Gesamtprojekts." Das Land sei dazu bereit.