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„Gemeinsam für eine gute Pflege“

Die Abgeordneten Thomas Poreski und Brigitte Lösch besuchten zwei Pflegeheime der Samariterstiftung in Pfullingen

Der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Poreski besuchte mit seiner Kollegin Brigitte Lösch die beiden Pfullinger Pflegeheime der Samariterstiftung. Da Brigitte Lösch auch Stiftungsratsvorsitzende der Samariterstiftung ist, wollte sie gerne die Gelegenheit nutzen, sich vor Ort zu informieren.

Thomas Poreski bemerkte anerkennend bei dem Rundgang durch das Samariterstift am Stadtgarten: „Mit dem Konzept der Hausgemeinschaften öffnet sich die Einrichtung in vielfältiger Weise und ist aktiv in das soziale Leben im Stadtteil eingebunden.“

Ein großes Thema in allen Einrichtungen ist der massive Mangel an Pflegekräften. Hierzu betonte Brigitte Lösch: „Neben der Schaffung von zusätzlichen Stellen muss auch die Sinnhaftigkeit der Arbeit am Menschen wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Sozialberufe brauchen mehr gesellschaftliche Anerkennung und eine gerechtere Bezahlung.“

Nach der Hausbegehung mit der Hausleiterin Marie Luise Sontheimer verschafften sich die Abgeordneten einen Eindruck von der Tagespflege und der ambulant betreuten Wohngemeinschaft in der Hohe Straße, wo sie mit den Bewohnerinnen ins Gespräch kamen. Von dort ging es in das Samariterstift am Laiblinspark unter der Führung der Hausleiterin Christine Klein. Eine Gesprächsrunde mit Mitarbeiter*innen der Samariterstiftung bildete den Schlusspunkt des Vororttermins.

Margrit Vollmer-Herrmann, Regionalleiterin der Samariterstiftung, verwies hierbei auf das innovative Konzept der ambulant betreuten Wohngemeinschaft und das Hausgemeinschaftskonzept in den beiden Pflegeheimen In familienähnlicher Atmosphäre finden pflegebedürftige Menschen Sicherheit und Geborgenheit in einem geschützten Raum.
Christine Klein betonte: “Es ist uns ein Grundanliegen, die Selbständigkeit der Menschen so lange wie möglich zu bewahren.
Dadurch kann vielen Menschen die Angst vor der Unselbständigkeit und Anonymität in großen Pflegeeinrichtungen genommen werden.“

Zum Abschluss gab Frau Vollmer-Herrmann beiden Abgeordneten Anregungen und Verbesserungsvorschläge zum Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz - kurz WTPG - mit auf den Weg nach Stuttgart. Hier sieht sie klare Nachteile für die anbietergestützten Wohngemeinschaften gegenüber selbstverwalteten ambulanten Wohngemeinschaften.

 

Hintergrundinformationen:

Die Samariterstiftung ist ein Anbieter sozialer Dienstleistungen in Baden- Württemberg.

Die gemeinnützige Stiftung betreibt 60 Häuser und Einrichtungen in der Altenhilfe, Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie. Sie betreut etwa 4.000 alte, behinderte und kranke Menschen an 28 Standorten in neun Landkreisen. Etwa 2.800 Mitarbeiter sind in diesen Einrichtungen tätig. Die Stiftung ist Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg.

Ein besonderes Anliegen der Samariterstiftung ist die Förderung des Bürgerengagements und des Sozialen Lernens. Die Häuser sind ein fester Bestandteil in dem sozialen Leben der Gemeinden. Die Quartiersarbeit, also das Zusammenleben aller Generationen, gleich in welcher Lebenslage und Einschränkung, wird gefördert. Das Ziel ist, alte, kranke und behinderte Menschen in das gesellschaftliche Leben in ihrer Gemeinde einzubeziehen. Dabei wird die Samariterstiftung von der Stiftung Zeit für Menschen unterstützt.

Die Samariterstiftung bietet Plätze für den Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr an.

Bild 1 von links nach rechts:

Alexandra Zink, stellvertretende Pflegedienstleitung; Marie Luise Sontheimer, Hausleitung Samariterstift am Stadtgarten; Christine Klein, Hausleitung, Samariterstift am Laiblinspark; Brigitte Lösch, MdL und Stiftungsratsvorsitzende der Samariterstiftung; Thomas Poreski, MdL; Sigrid Godbillon, Gemeinderätin GAL Pfullingen.

Fotografin: Susanne Häcker

 

Bild 2 von links nach rechts:

Christine Klein, Hausleitung, Samariterstift am Laiblinspark; Sigrid Godbillon, Gemeinderätin GAL Pfullingen; Margrit Vollmer-Herrmann, Regionalleiterin der Samariterstiftung; Brigitte Lösch, MdL und Stiftungsratsvorsitzende der Samariterstiftung; Thomas Poreski, MdL.

singleView Fotografin: Susanne Häcker