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Reutlingen und Metzingen profitieren vom Förderprogramm für nichtinvestiven Städtebau

Der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Poreski: „Aktives Miteinander im Quartier stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt“

Mit 47.520 Euro profitiert Reutlingen im Erneuerungsgebiet Altstadt von der nichtinvestiven Städtebauförderung des Landes. Neben Reutlingen bekommt Metzingen eine Förderung von 79.800 Euro für das Erneuerungsgebiet Innenstadt III. „Uns Grünen ist es ein wichtiges Anliegen, dass Einwohnerinnen und Einwohner aller Generationen am Leben im Quartier aktiv teilnehmen können. Mit den Fördermitteln geben wir den Kommunen die Möglichkeit, Bewohner*innen bei der Gestaltung der Wohnquartiere unmittelbar einzubinden und Quartiersmanagement nachhaltig zu verankern“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Poreski.

Ob ehrenamtliches Engagement, Freizeitgestaltung, Integration von Migrantinnen und Migranten, Inklusion von Menschen mit Behinderung oder Teilhabe von älteren Menschen – in Wohnquartieren werden viele wichtige Fragen des Zusammenlebens entschieden. Die Mittel ermöglichen in bestehenden Sanierungsgebieten der „Sozialen Stadt“, der „Aktiven Stadt- und Ortsteilzentren“ und des Landessanierungsprogramms begleitende nichtinvestive Maßnahmen zur Quartiersentwicklung.

Das Projekt im Erneuerungsgebiet Altstadt Reutlingen als auch das Projekt Erneuerungsgebiet Innenstadt III in Metzingen seien hierfür ein gutes Beispiele.

In Reutlingen wird der Ausbau des Gastrobereichs des Jugendcafés Innenstadt sowie die Erweiterung der Öffnungszeiten und die Beschäftigung einer zusätzlichen Küchen- und Servicekraft zur Ergänzung des pädagogischen Personals gefördert.

In Metzingen werden Angebote für alle Bevölkerungsgruppen im Bürger- und Familienzentrum als generationsübergreifende, interkulturelle und integrative Einrichtung gefördert. Dazu gehören: die Familien-, Bildungs- und Integrationspaten, ein interkulturelles Mutter- und Kindcafé, ein inklusives Eltern- und Kindcafé, ein Stillcafé, ein Theaterprojekt, eine Holz- und Nähwerkstatt und ein offenes Spielangebot für Kinder sowie Angebote für Jugendliche.

Das Programm sei ein wichtiger Baustein, um die Erfolge der städtebaulichen Erneuerung vor Ort zu verstetigen. „Unser Ziel ist die Stärkung städtebaulicher Quartiere. Deshalb ist es so wichtig, dass wir die Menschen vor Ort in die Entwicklung einbinden. Über dieses aktive Miteinander im Quartier, den Dialog und gemeinsame Projekte stärken wir die sozialen Strukturen im Quartier und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Poreski.

Hintergrund zum Förderprogramm

Als Bewilligungsvolumen für die nichtinvestive Städtebauförderung haben im Jahr 2017 insgesamt 900.000 Euro zur Verfügung gestanden. Der Förderhöchstbetrag für ein städtebauliches Erneuerungsgebiet beträgt 100.000 Euro. Der Förderzeitraum beträgt bis zu fünf Jahre. Insgesamt wurden 14 Anträge von 12 Städten und Gemeinden berücksichtigt. Die Förderung kann einzeln oder auch kombiniert im Rahmen eines Verfügungsfonds, für den Einsatz eines Quartiersmanagers oder für sonstige geeignete nichtinvestive Projekte erfolgen. Zuwendungsempfänger sind die Gemeinden, sie können die Mittel zusammen mit ihrem Eigenanteil an Dritte weiterbewilligen.