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Startsignal für kommunale Integrationsmanager

Landtagsabgeordneter Thomas Poreski (Grüne): Kommunen können ab sofort Förderanträge stellen – Pakt für Integration wird umgesetzt

Der Baden-Württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat den Kommunen und Landkreisen grünes Licht gegeben, Förderanträge für die Integrationsmanager zu stellen. Die vom Land geförderten Integrationsmanager sind ein Kernelement des Pakts für Integration, den das Land und die Kommunalen Landesverbände in diesem Jahr geschlossen haben. Damit die Förderung der Integrationsmanager möglichst schnell starten kann, werden zunächst 60 Prozent der dafür in diesem Jahr vorgesehenen Mittel zur Verfügung gestellt. „So können noch in diesem Jahr die ersten Integrationsmanagerinnen und -manager gefördert werden“, berichtet der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Poreski und betont: „Die Förderung bedeutet eine Entlastung für die Kommunen. Mit dem Pakt für Integration setze Baden-Württemberg bundesweit Maßstäbe bei der Integration von Geflüchteten“.

Der Grünen-Politiker erklärt weiter: „Die Unterstützung der Integrationsarbeit vor Ort ist unserer Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Denn wir wissen und schätzen, was und vor allem wie viel in den Städten, Gemeinden und Landkreisen geleistet wird. Ich bin Integrationsminister Manne Lucha deshalb sehr dankbar, dass er nun in einer ersten Tranche 60 Prozent der der für 2017 zur Verfügung stehenden Mittel freigibt.“ Die abschließende Verteilung der Mittel erfolgt dann im Herbst. Zunächst stehen in den Wahlkreisen Reutlingen und Hechingen-Münsingen folgende Mittel zur Verfügung:

Im Landkreis Reutlingen: Dettingen an der Erms 34.928 €; Eningen unter Achalm 65.397 €; Gomadingen 6.688 €; Grabenstetten 11.147 €; Grafenberg 3.716 €; Hayingen, Stadt 17.835 €; Hülben 9.661 €; Mehrstetten 7.431 €; Metzingen, Stadt 69.112 €; Münsingen, Stadt 69.112 €; Pfronstetten 743 €; Pfullingen, Stadt 54.993 €; Pliezhausen 63.910 €; 1 Reutlingen, Stadt 570.735 €; Riederich 7.431 €; Trochtelfingen, Stadt 22.294 €; Bad Urach, Stadt 63.910 € ; Wannweil 24.524 €; Zwiefalten 1.486 €; Walddorfhäslach 52.763 €; Römerstein 14.863 €; Engstingen 28.240 €; Hohenstein 24.524 €; Sonnenbühl 43.102 €; Lichtenstein 42.359 € ; St. Johann 27.496 €

Im Landkreis Tübingen: Dußlingen 19.322 €; Gomaringen 22.294 €; Kirchentellinsfurt 33.442 €; Kusterdingen 54.993 €; Nehren 31.212 € 

Im Landkreis Zollernalbkreis: Burladingen, Stadt 8.918 €; Hechingen, Stadt 1.486 €

Aufgabe von Integrationsmanagerinnen und -managern, wie sie der Pakt für Integration vorsieht, ist die flächendeckende und individuelle Sozialberatung für Geflüchtete in der Anschlussunterbringung. Viele Kommunen und Kreise warten schon länger darauf, Integrationsmanager zu beschäftigen. Sie können jetzt loslegen. „Die Geflüchteten sind in den Kommunen angekommen, jetzt lautet die Aufgabe, sie ordentlich zu integrieren, und dafür brauchen wir die Integrationsmanager“, ergänzt Poreski.

Die Förderanträge können online über www.pik-bw.de „Förderantrag Integrationsmanagement“ abgerufen werden.