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Ehrung der Ersten Preisträger beim 56. Schülerwettbewerb zur Förderung der politi-schen Bildung im Neuen Schloss in Stuttgart

Schülerwettbewerb bietet einen bunten Strauß an Themen, die engagiert umgesetzt werden

 

Guido Wolf: Dank an Organisatoren, Lehrer- und Schülerschaft Stuttgart. 3.514 Schülerinnen und Schüler aus 148 Schulen haben sich an der 56. Auflage des Schülerwettbewerbs des Landtags zur Förderung der politischen Bildung beteiligt und insgesamt 2.368 Arbeiten eingereicht. 50 Erste Preisträgerinnen und Preisträger durften am Donnerstag, 5. Juni 2014, im Neuen Schloss in Stuttgart aus den Händen von Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) ihre Urkunden entgegennehmen. Thomas Poreski MdL erläutert: "Die beiden Preisträgerinnen Josi Bender und Ann - Katrin Kocher haben eine kluge Arbeit über Politikverdrossenheit bei Jugendlichen verfasst und dabei nachgewiesen: Jugendliche sind nicht generell desinteressiert, und sie wollen sehr wohl mitreden und beteiligt werden!"

 

Zum ersten Mal wurden die Ersten Preisträger aller Schulen gemeinsam ausgezeichnet. "Unser Schülerwettbewerb ist und bleibt für Jugendliche attraktiv. Das ist nicht zuletzt den Mitgliedern des Beirats zu verdanken, die spannende Themen auswählen", freute sich Wolf. "Junge Menschen zu erleben und zu erfahren, was sie bewegt, ist mir nicht nur als Erwachsener, sondern besonders auch als Politiker wichtig", betonte er.

Nahezu 1.000 Plakate seien zum Thema "Gestalte ein Plakat, das das Verhältnis zwischen Jung und Alt kritisch betrachtet oder zum Miteinander aufruft" eingereicht worden. Mit der Fragestellung "Wahlalter 16 - ab wann ist man reif fürs Wählen?" hätten sich über 400 Jugendliche beschäftigt. "Die Jugendlichen haben durch ihre Wettbewerbsbeiträge wie Web-Seiten, Reportagen, Facharbeiten und Videos eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich Gedanken machen, wie sie leben wollen", so der Landtagspräsident. Missverständnisse seien die Hauptursache für Auseinandersetzungen. Gelingen könne ein Gespräch nur, wenn beide Seiten bereit seien, aufeinander zuzugehen.

 

Die Gewinner dürften sich über tolle Preise freuen: "Die Erstpreisträgerinnen und Erstpreisträger aus den Haupt-, Real-, Berufsschulen und Gymnasien unternehmen eine Bildungsreise nach Verdun und Genf", verriet der Landtagspräsident. "Die Gewinnerinnen und Gewinner aus Sonder- und Förderschulen fahren nach Trier."

 

Die Themen für die 57. Auflage des Schülerwettbewerbs stünden bereits fest und seien unter www.schuelerwettbewerb-bw.de/ zu finden: "Ich freue mich heute schon auf die Ergebnisse", so Wolf abschließend. Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von der Band AWAKE aus Schwäbisch Hall, die aus Musikern mit und ohne Handicap besteht.

Thomas Poreski ruft Gruppen und Organisationen aus der Region zur Beteiligung am Kindergipfel 2014 auf

Als Baden-Württemberg 60 Jahre jung wurde, fand der erste badenwürttembergische Kindergipfel statt. Einen Tag lang entwickelten 150 Kinder Perspektiven für die Zukunft des Landes und diskutierten mit LandespolitikerInnen über Ihre Anliegen und Themen. Der Kindergipfel war somit die erste landesweite Dialogplattform zwischen Kindern und LandespolitikerInnen. Aufgrund der positiven Erfahrungen haben die Veranstalter des ersten Kindergipfels beschlossen, im Rahmen des Jahres der Kinder- und Jugendrechte, wieder Kinder aus ganz Baden-Württemberg zum 2. baden-württembergischen Kindergipfel Samstag den 5. Juli 2014 einzuladen. Bewerbungen zum Kindergipfel können noch bis zum 11. April 2014 eingereicht werden. Weitere Informationen und der Rückmeldebogen sind unter www.ljrbw.de/kindergipfel2014 zu finden.

Der Kindergipfel wird veranstaltet vom Landtag Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg, der Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen e.V. und dem Landesjugendring Baden-Württemberg. 150 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren aus ganz Baden-Württemberg können mitmachen. Sie können ihre Gedanken, Ideen und Meinungen vortragen und darüber mit den Abgeordneten ins Gespräch kommen. Die PolitikerInnen sollen vor allem zuhören und wahrnehmen, was die Kinder bewegt.

Der Grüne Jugendpolitiker Thomas Poreski resümiert dazu "Die bisherigen Kindergipfel haben gezeigt, dass die Anliegen von Kindern ganz anders wahrgenommen werden, wenn sie von Kindern direkt vorgebracht werden."

Der zweite baden-württembergische Kindergipfel steht in Verbindung mit dem aktuellen Stand der Entwicklung der Kinderrechtskonvention in Deutschland. Die beteiligten Kinder setzen sich mit ihren Rechten, Lebensrealitäten und Wünschen auseinander und sie arbeiten an Anliegen und Themen, die ihnen wichtig sind und die sie den Erwachsenen vermitteln wollen. Die Anliegen und Themen der Kinder werden bereits im Vorfeld bei den beteiligten Gruppen abgefragt, so dass sich die Kinder schon auf das Ereignis vorbereiten können. Am Tag des Kindergipfels können sich die Kinder dann für einen Themenworkshop entscheiden, der sie besonders interessiert.

Die Ergebnisse dieser Workshops werden am Nachmittag den anderen Kindern und den anwesenden Landtagsabgeordneten im Plenum des Landtags präsentiert. Die Bänke der Abgeordneten und die Tribüne im Plenum gehören an diesem Tag den Kindern - die PolitikerInnen hören zu. Und sie nehmen den Auftrag ernst. "Auch deshalb", so Thomas Poreski, "gibt es nun eine fraktionsübergreifende Initiative zur Verankerung der Kinderrechte in der Landesverfassung".

Grüne für Maßnahmen gegen Kinderarmut: „Je früher desto besser“

Zumeldung Grüne zu "Auftaktkonferenz zum 1. Armuts- und Reichtumsbericht für Baden-Württemberg"

 

"Die Folge von Kinderarmut ist häufig lebenslange soziale Ausgrenzung", so der sozialpolitische Sprecher der Fraktion Grüne im Landtag Thomas Poreski. Für die Maßnahmen gegen Kinderarmut gelte daher der Grundsatz "Je früher, desto besser." Die Während der Bund für materielle Hilfen zuständig sei, gehe es im Land vor allem um strukturelle Maßnahmen. Poreski sieht das Land hier auf einem guten Weg: "Zum Kern grün-roter Sozialpolitik gehören ein sozial gerechtes Bildungssystem, gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Hilfen für benachteiligte Familien ebenso wie die Stärkung der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen."

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PSD L(i)ebensWert - Jugend engagiert

Die Stiftung PSD L(i)ebensWert der PSD Bank RheinNeckarSaar eG fördert Jugendengagement-Projekte mit insgesamt 50.000 Euro. Das Besondere an dieser Aktion: Jeder kann mitentscheiden, welche Projekte gefördert werden. Stimmen Sie jetzt hier ab!

Wir freuen uns über Ihre gemeinnützigen Projekte! Teilnehmen können alle als gemeinnützig anerkannten Jugendprojekte aus unserem Geschäftsgebiet. Bewerben Sie sich jetzt hier!

Reutlinger Landtagsabgeordneter Thomas Poreski besucht Pfadfinderlager

Knapp 1.000 Teilnehmende, darunter auch Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Reutlingen, Dettingen/Erms und Albstadt, bevölkern derzeit die Umweltstation Unterallgäu in Legau. Unter dem Motto „Mittendrin. Und doch daneben?“ findet dort das Landeslager des Verbands christlicher Pfadfinder in Württemberg statt. Das Landeslager des VCP findet alle vier Jahre in unterschiedlichen Regionen statt. Der VCP ist einer der vier weltweit anerkannten Pfadfinderverbände in Deutschland. Mit fast 70 Gruppen vor Ort ist er in Württemberg in der Jugendarbeit aktiv und erreicht damit knapp 3.500 Kinder und Jugendliche.
Viele Eltern, Nachbarn und Interessierte nutzten den Besuchertag, um das Lager zu besuchen und gemeinsam mit den Pfadfinderinnen und Pfadfindern einen Gottesdienst zu feiern. Besonders begrüßen durfte die Lagerleitung Thomas Poreski und Willi Halder, beide Mitglieder des Landtags in Baden-Württemberg (Fraktion GRÜNE im Landtag) sowie Reiner Baur, stellvertretender Vorsitzender des Landesjugendrings Baden-Württemberg. Alle drei nutzten den Besuch, um sich über die Organisation und Struktur des Lagers und die inhaltliche Arbeit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu informieren.

Etwa 100 ehrenamtlich Mitarbeitende bereiten das Lager rund ein Jahr lang vor, betreuen die Gruppen vor Ort und stellen die Infrastruktur sicher. Die Versorgung mit regionalen und saisonalen Produkten von Lieferanten aus der Umgebung gehört ausdrücklich mit zum Lagerkonzept.
Beeindruckt zeigte sich Thomas Poreski, der auch jugendpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion ist, von der großen Zahl von internationalen Teilnehmenden aus 11 Nationen und deren Einbindung in das Lagerprogramm.
„Der internationale Austausch ist einer der wesentlichsten Bausteine der Pfadfinderbewegung,“ erläuterte Thomas Kramer, Sprecher der Lagerleitung. „Weltweit gibt es rund 38 Millionen aktive Mitglieder in 161 Ländern. Damit ist Pfadfinden die größte Jugendbewegung der Welt.“ Thomas Poreski bedauerte, dass Pfadfinden in der Öffentlichkeit gerne auf Zeltlager oder Singen am Lagerfeuer oder die "tägliche gute Tat" reduziert werde. Dahinter stecke aber viel mehr: "Ziel der Pfadfinder ist es, dazu beizutragen, dass junge Menschen zu selbständigen, eigenverantwortlich handelnden und konstruktiv kritischen Bürgern heranwachsen. Die eindeutige Aufforderung zum politischen und sozialen Engagement in unserer Gesellschaft sowie die Orientierung an den Werten des Evangeliums sind damit fest verbunden“. „Damit,“ so Poreski, „leisten die Pfadfinder einen wichtigen Beitrag zum Aufbau und zum Erhalt einer aktiven, solidarischen und am Gemeinsinn orientierten Zivilgesellschaft.“

Mit Grün-Rot bekommen Jugendliche stärkere Rechte

Der jugendpolitische Sprecher der Fraktion Grüne im Landtag von Baden-Württemberg kann die Erwartungen des Landesjugendringes verstehen, weist aber entschieden die Kritik zurück, Grün-Rot würde zu wenig für die Jugend im Land tun.

„Wir sind mit Jugendverbänden im Gespräch, weil wir das ehrenamtliche Engagement vieler Jugendlicher schätzen und stärker unterstützen wollen. Wir wollen das Mindestalter bei Kommunalwahlen auf 16 Jahre senken und den Jugendgemeinderäten ein Antrags- und Rederecht im Gemeinderat geben.“

Das gehe aber nicht von heute auf morgen, betont Thomas Poreski. Hier müsse der Landesjugendring etwas Geduld haben.

Darüber hinaus profitieren laut Poreski die Jugendlichen stark von der grün-roten Bildungspolitik, wie durch die Einführung der Gemeinschaftsschule und die damit bessere individuelle Förderung. „Auch die 15 Millionen Euro für die Schulsozialarbeit, die Grün-Rot jährlich den Schulen zur Verfügung stellt, kommt letztlich den Jugendlichen zugute“, sagt Poreski abschließend.